Über uns
Gegründet im Herbst 2016, besteht das Korso-op.Kollektiv aus internationalen Theaterschaffenden, die es sich zur Aufgabe machen, gesellschaftspolitische und soziologische Phänomene künstlerisch zu hinterfragen, Räume für einen interkulturellen Diskurs zu schaffen und diese einem heterogenen Publikum zugänglich zu machen.
Das Korso-op.Kollektiv arbeitet site-specific und immersiv, selbstbestimmt, interdisziplinär und frei von Hierarchien.
Preise und Auszeichnungen
- 2025 HUMBOLDT-UNIVERSITÄT BERLIN
Vortrag und Veröffentlichung im Tagungsband „Requisiten des Globalen“ über die Arbeit des Korso-op.Kollektiv - 2023 SCHAUSPIELERIN DES JAHRES
Nominierung von Nina Schopka in allen Rollen in BangBangTender in der Fachzeitschrift Theater heute - 2022 PREISTRÄGER
des Förderprogramms 2022 unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Saarlandes - 2021 INSZENIERUNG DES JAHRES
Nominierung von Lost Puppy in der Fachzeitschrift Theater heute - 2020 KULTURPREIS FÜR ENGAGIERTE KUNST
des Regionalverband Saarbrücken für den identitätsstiftenden, entwicklungsfördernden und dynamischen Austausch über gemeinsame Ziele und Werte mit den Bürgerinnen und Bürgern des Saarlandes. - 2020 SCHAUSPIELERIN DES JAHRES
Nominierung von Nina Schopka in allen Rollen in Tristesse Royale in der Fachzeitschrift Theater heute
- 2020 INSZENIERUNG DES JAHRES
Nominierung von Tristesse Royale in der Fachzeitschrift Theater heute
Nina
Schopka
Performance, Dramaturgie, Inszenierung
Zahlreiche Engagements führten und führen sie als Schauspielerin an verschiedene Staats- und Stadttheater in Salzburg, Berlin, Linz, Konstanz, Karlsruhe, Luxemburg und Saarbrücken, sowie freie Compagnien in Deutschland und Frankreich. 2016 entschied sie sich für die Arbeit auf kollektiver Basis als freie darstellende Künstlerin und Regisseurin und gründete das Korso-op.Kollektiv in Saarbrücken. In der Kritiker*innen-Umfrage von Theater heute wurde sie für diverse Rollen der Korso-op. Produktionen „Tristesse Royale“ und „BangBangTender“ als SCHAUSPIELERIN DES JAHRES 2020 und 2023 nominiert.
Gregor
Wickert
Szenografie, Kostüm, Lichtdesign
nach seinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf führten ihn seine Arbeiten an Theater wie das Schauspielhaus Hamburg, Theater Basel, Deutsche Oper Berlin. Von 2004–2011 war er Teil des künstlerischen Leitungsteams am Theaterhaus Jena und prägte das Erscheinungsbild des Hauses entscheidend mit. Anknüpfend an diese Erfahrungen gründete er 2016 das Korso-op.Kollektiv und entwickelt seither seine künstlerische Arbeit weiter in Richtung immersive Rauminstallation mit Möglichkeiten der Interaktion.
Nadia
Migdal
Performance, Dramaturgie
arbeitet freischaffend für Theater, Film und Fernsehen und lebt in Tel Aviv und Bochum. Sie spielte an zahlreichen Theatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 2018 arbeitet sie vermehrt in Israel und erhielt Einladungen als Artist in Residence in Herzliya und Arad. In ihren eigenen Produktionen besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Uri Fahndrich und der ehemaligen Batsheva Tänzerin Beatrice Larrivée. Mit Deutschland verbinden sie nach wie vor Arbeitszusammenhänge mit dem Korso-op.Kollektiv, Prinzip Gonzo und der Kula Compagnie.
Lucyna
Zwolinska
Körperarbeit, Choreografie
geboren und aufgewachsen in Polen, tanzte sie seit 2003 in verschiedenen Compagnien in Frankfurt, Augsburg und Saarbrücken, u.a. in Choreografien von Marguerite Donlon, Johan Inger, Alexander Ekman, Urs Dietrich und Susanne Linke. Seit 2011 hat sie zahlreiche eigene Tanzstücke kreiert, für die sie u.a. Preise beim 8. Internationalen Choreografie-Wettbewerb Ludwigshafen und der Tanzmesse NRW gewann. Sie choreografierte für das Stuttgarter Ballett, das Saarländischen Staatstheater, das Theater Vorpommern u.v.a. In der Konkretheit ihrer Formsprache steht sie sowohl dem Tanz als auch der Performance nahe.
Matthias
Huser
Outside Eye
Matthias Huser ist Regisseur und Videokünstler. Er studierte Film- und Theaterregie an der Zürcher Hochschule der Künste und Time Based Art an der University of New South Wales-Fine Arts in Sydney. Seine Arbeiten wurden an diversen Internationalen Film Festivals präsentiert, u.a. Int. Film Festival de Cannes, Int. Film Festival Locarno (in Competition), Autor:innentheatertage Berlin. Als Videokünstler und Regisseur arbeitet er für verschiedene Theater im deutschsprachigen Raum, u.a. Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Braunschweig, Neumarkt Theater Zürich.
Leon
Wieferich
Performance, Recherche
nach ersten Festengagements am Stadttheater Bremerhaven und dem Jungen Theater Heidelberg, lebt er seit 2024 freischaffend in Köln und gastiert am Schauspiel Köln, Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Staatstheater Nürnberg sowie beim Kunstfest Weimar. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Recherche und Textentwicklung. Er ist Mitbegründer des Kollektiv „Institut für Kontrolle und Exzess“, mit dem er die Solo-Performance „saufen fechten heidelberg“ produzierte, die in der fünften Spielzeit läuft und auf mehreren Festivals zu sehen war. Ein weiterer Arbeitszusammenhang verbindet ihn mit dem Kollektiv Neuland.
Nadine
Quittner
Performance
wurde 1989 in Hamburg geboren. Von 2011 bis 2015 studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Bereits während ihres Studiums war sie am Staatsschauspiel Dresden engagiert. Ihre Festengagements führten sie ans Volkstheaters Wien und das Theater Münster. Nadine Quittner spielte unter anderem in Inszenierungen von Susanne Lietzow, Nuran David Calis, Volker Lösch, Friederike Heller, Stephan Kimmig und Sebastian Schug. Seit 2026 arbeitet Nadine Quittner freischaffend für Theater, Film und Fernsehen.
Unsere Mitschaffenden
Performance/Spiel
Elfie Elsner – Markus Müller – Silke Buchholz – Manuel Franz – Eva Kammigan – Elodie Brochier – Nicolas Marchand – Katrin Flüs – Petra Lamy – Edda Petri – Heidi Bougonne – Luise Kinner – Burdy Leiss
